5 anwendbare Tipps zum Erstellen besserer E-Mail Popups für Deinen Shopify-Shop

Gastbeitrag von WisePops

Die Online-Shopping-Landschaft ist voll von Entscheidungen und Möglichkeiten.

Wenn Kunden in einem Online Shop nicht das finden, was sie suchen, gibt es viele andere, die das anbieten, was sie brauchen. 

Während die schiere Menge an Optionen für die Verbraucher erfreulich ist, kann es für Marken schwierig sein, eine Basis an treuen Kunden aufzubauen. Wenn dies aber der effektivste Weg ist, um zu wachsen und zu skalieren, hast Du nicht wirklich eine Wahl (schließlich suchen die Verbraucher zunehmend nach Marken, mit denen sie sich verbunden fühlen).

Gewinne Leads mit einnehmenden E-Mail Popups.

Das Sammeln von E-Mail-Adressen Deiner Kunden ermöglicht es Dir, die Beziehung zwischen Marke und Käufer auch lange nach einem Verkauf zu pflegen. 

Der knifflige Teil besteht darin, Besucher dazu zu bringen, ihre geheiligten E-Mail Adressen herauszugeben.

An dieser Stelle kommen E-Mail Popups ins Spiel. 

Sie sind ein entscheidender Teil des Aufbaus Deiner E-Mail Liste. Wenn sie nicht auf dem neuesten Stand sind, könntest Du es verpassen, Leads zu erfassen und zukünftige Käufer zu konvertieren. 

 

Willst Du das vermeiden? 

Hier sind fünf Möglichkeiten, wie Du Deine E-Mail-Popups verbessern und mehr Abonnenten gewinnen kannst. Dazu kommt eine Sammlung von inspirierenden Shopify-Popup-Beispielen.

“Durch das Sammeln von E-Mail-Adressen von Kunden kannst Du die Beziehung zwischen Marke und Käufer auch noch lange nach einem Verkauf pflegen.”

 

1. Biete einen Anreiz

Wer liebt keinen Rabatt? Jeder hat gerne das Gefühl, ein bisschen Geld gespart zu haben, aber noch wichtiger ist, dass sich die Kunden wertgeschätzt fühlen.

Damit Shopify-Händler erfolgreich eine Verbindung zu ihren Kunden aufbauen können, müssen sie sie gut behandeln – schließlich wird niemand Deinem Webshop treu bleiben, wenn er/sie ignoriert oder ans Ende der Schlange gedrängt wird.

Das Anbieten eines unwiderstehlichen Anreizes fesselt die Aufmerksamkeit der Besucher und gibt ihnen das Gefühl, etwas im Gegenzug zu bekommen.

Es ist eine Win-Win-Situation: Kunden bekommen einen Bonus und Du bekommst einen neuen Abonnenten und einen zusätzlichen Verkauf.

Nehmen wir Amy O als Beispiel.

Sie bieten Abonnenten einen Rabatt von 15 % auf ihre nächste Bestellung. Die Besucher wollen das Angebot nutzen und es ermutigt sie zu einem weiteren Kauf.

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In ähnlicher Weise bietet Baubax einen Rabatt.

Aber statt eines prozentualen Nachlasses gibt es einen Standard-Rabatt von $10 für Besucher, die sich anmelden.

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Du kannst auch das tun, was das Shopify-basierte Unternehmen HETIME macht und kostenlosen Versand anbieten. Sie versprechen Besuchern kostenlosen Versand bei ihrer ersten Bestellung, wenn sie sich dort anmelden.

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2. Halte Besucher auf, bevor sie gehen

Online-Käufer sind Serienbrowser. 

Sie legen regelmäßig Produkte in ihren Einkaufswagen und lassen ihn dann verstauben. Tatsächlich liegt die Abbruchrate bei satten 68,57 %. Das bedeutet, dass nur 30 % der Besucher, die Artikel in ihren Warenkorb legen, diese auch kaufen. 

Aber nur weil Besucher Deine Seite verlassen, heißt das nicht, dass sie nicht an Deinem Angebot interessiert sind. Möglicherweise wurden sie abgelenkt oder sind virtuell woanders hingegangen, um Angebote zu vergleichen. 

Exit Intent-Popups sind eine einfache Möglichkeit, ihre Aufmerksamkeit zurückzugewinnen, bevor sie die gefürchtete Schaltfläche “Tab schließen” drücken. 

Dose of Colors fordert Besucher auf, die Seite noch nicht zu verlassen und veranlasst sie dazu, sich für exklusive Updates und Sonderangebote anzumelden. Die Verwendung des Wortes “exklusiv” kommt dem Bedürfnis der Verbraucher entgegen, sich begehrt und besonders zu fühlen. 

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Gaiam geht noch einen Schritt weiter und erinnert die Kunden daran, dass sie einen Artikel in ihrem Warenkorb haben (und der Vorrat begrenzt ist!). Das Gefühl von Dringlichkeit und Verknappung ist ein guter Weg, um Besucher zum Handeln zu bewegen.

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3. Markenpersönlichkeit einbringen

Herauszustechen ist der Schlüssel für Marken in umkämpften E-Commerce-Vertikalen. 

Die Zunahme von Online-Shops im Zuge der Covid-19-Pandemie hat in vielen Branchen einen harten Wettbewerb geschaffen, der es für Marken immer schwieriger macht, die Aufmerksamkeit der Käufer zu gewinnen.

Eine starke Markenpersönlichkeit hebt Deinen Online Shop von anderen ab und hilft, Beziehungen zu potenziellen Käufern zu festigen. Dies geht zurück auf das Bedürfnis der Verbraucher nach einer Verbindung mit Marken – etwas, das in diesem Jahr nach Monaten der Isolation noch nie so wichtig war. 

Hebe also in Deinen E-Mail-Popups Deine Markenpersönlichkeit hervor, um eine Verbindung zu den Abonnenten herzustellen. 

Der Schlüssel ist es einfach zu halten.

Sprich so, als würdest Du mit einer realen Person sprechen und stelle sicher, dass Deine Popup-Botschaft mit dem Rest Deiner Website und Deiner Kommunikation übereinstimmt. 

Drunk Elephant ist ein großartiges Beispiel für eine Marke mit einer lustigen Persönlichkeit. Sie haben einen trockenen Sinn für Humor, und ihre E-Mail-Popups spiegeln das wider.

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Du kannst auch humoristische Ansätze in Deinen E-Mail-Popup-Texten nutzen.

OOKIOH nutzt ein Wortspiel, um Abonnenten anzulocken und sie zu ermutigen, sich anzumelden (wir sind uns ziemlich sicher, dass das Versprechen, “Ihren Posteingang nicht zu überschwemmen”, ebenfalls dazu beiträgt, Anmeldungen zu fördern).

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4. Biete eine Option über Social Media

Der Posteingang ist einer der letzten heiligen Orte, den Verbraucher noch haben – und selbst dann kann er der letzte Ort sein, an dem Verbraucher ihre Zeit verbringen wollen. 

Es ist also nicht verwunderlich, dass Besucher ihre E-Mail-Adressen nur ungern herausgeben. Wer will schon wirklich noch mehr E-Mails, die seinen ohnehin schon überfüllten Posteingang verstopfen? 

Glücklicherweise ist die E-Mail nicht die einzige Möglichkeit, die Informationen Deiner Besucher zu erfassen. Gib ihnen die Wahl und sorge dafür, dass sie sich wohl genug fühlen, um Dir die Chance zu geben, an einem Ort aufzutauchen, an dem sie sich bereits aufhalten – wie in den sozialen Medien. 

Die Menschen verbringen in diesem Jahr immer mehr Stunden damit, durch ihre sozialen Feeds zu scrollen. Das ist die perfekte Gelegenheit für Dich, dort aufzutauchen und Dich mit ihnen zu verbinden. 

Grenco weiß das und nutzt es in seinem Shop zu seinem Vorteil.

Die Marke gibt Abonnenten die Möglichkeit, sich über Facebook oder Twitter anzumelden, wenn sie nicht bereit sind, ihre E-Mail-Adresse zu übergeben.

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Ebenso können die Abonnenten von Greats wählen, ob sie Korrespondenz per E-Mail oder SMS erhalten möchten. Oftmals kann eine SMS eine noch kraftvollere und intimere Art sein, Menschen zu erreichen, da sie ihr Telefon immer zur Hand haben.

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5. Klarer CTA

Calls-to-action (CTAs) sind einer der wichtigsten Teile Deiner E-Mail-Popups. Sie sagen den Besuchern, was sie als nächstes tun sollen und geben ihnen einen sanften Schubs in die richtige Richtung. 

Trotz ihrer ungebrochenen Macht gibt es immer noch viele Marken, die ihr Potenzial nicht voll ausnutzen. 

Falle nicht auf den langweiligen “Abonnieren”- oder “Abschicken”-CTA herein. 

Mache stattdessen den Besuchern Lust, auf den Button zu klicken und Deiner E-Mail-Liste beizutreten. 

Lasse sie genau wissen, welchen Schritt sie als nächstes machen sollen und was passiert, wenn sie den Button drücken. 

Ein weiterer praktischer Tipp ist, den Besucher in den Mittelpunkt Deines Anmeldeformulars zu stellen, indem Du den CTA aus seiner Perspektive schreibst und Pronomen der ersten Person verwendest, wie “ich”, “mich” und “mein”. 

Long’s Jewellers bietet einen kostenlosen Download für Abonnenten an, so dass sie etwas im Gegenzug für ihre E-Mail-Adresse erhalten, aber es ist der CTA, der den Deal besiegelt. Sie machen guten Gebrauch von dem Wort “mein” und integrieren das Wort “kostenlos” für eine noch stärkere Wirkung.

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Pure Cycles tut dasselbe.

Die Abonnenten haben keinen Zweifel daran, was sie als nächstes tun sollten und, was noch wichtiger ist, was passiert, wenn sie den Abo-Knopf drücken (sie bieten auch einen Rabatt an, was es noch attraktiver macht).

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Optimiere Deine E-Mail-Popups

Es war noch nie so schwierig, die Aufmerksamkeit von Online-Käufern zu gewinnen, und der Anstieg neuer Shops hat Marken dazu gezwungen, die Art und Weise, wie sie mit Verbrauchern in Kontakt treten, zu überdenken.

E-Mail ist nach wie vor eine der effektivsten Lead-Nurturing-Methoden mit einem unglaublich hohen ROI im Vergleich zu anderen Techniken.

Aber Leads zu bekommen ist der schwierige Teil, vor allem wenn man es mit einem harten Wettbewerb zu tun hat.

Die Lösung sind leistungsstarke und ansprechende E-Mail-Popups. Sie erfassen die Informationen des Käufers und beginnen sofort mit dem Aufbau einer Beziehung. Der Schlüssel dazu ist, Deine Popups so gut wie möglich zu gestalten – durch unwiderstehliche Anreize, Markenpersönlichkeit, starke CTAs und ein Element Deiner Wahl.

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Über den Autor (Original in EN)

Greg d’Aboville ist ein Experte für E-Mail-Marketing und Popups. Als Teil seiner Arbeit bei WisePops hat er Hunderten von Shopify-Shops geholfen, mehr E-Mails zu sammeln.

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